kalter Fluss und Geisterwald

Aufgrund der aktuellen Vorschriften ziehen nur zu zweit im Leitungsteam los. Wir freuen uns schon, die Orientierungsspiele ein andermal mit euch anzugehen.
Nach einigen Kilometern dem Fluss entlang, zuletzt im wilden Flussbett, stehen wir vor der Entscheidung: Bauen wir eine Brücke? Oder waten wir durch den fast hüfttiefen, kalten Fluss? Mangels Säge und Seil fürs Brückenbauen respektive Wasserschuhen (oder -Füssen 🙂 ) fürs Waten entscheiden wir uns für eine andere Option: den steilen Waldhang hoch auf die Wiesen. Dort erwarten uns moosige Wälder und mystische Sumpfgebiete, die mit aufkommendem Nebel und Dunkelheit gespenstisch wirken. Dennoch fühlt sich unser Lagerplatz bald geborgen an. Wir geniessen ein leckeres Znacht vom Feuer und schlafen dann tief und fest, begleitet von Nebeltropfen auf unserem Tarp.
Am zweiten Tag folgen wir verschlungenen Wildwechseln bis zur Brücke und kehren einem kleineren Bächlein entlang zurück. Eine weitere schöne Naturwelt, voller moosüberwachsener Felsen und umgestürzten Baumstämmen.

Winter-Wanderung & Vollmond-Nacht

Einfache Winter Tour, für einmal ohne Teilnehmer, dafür mit fünf vom Team. Viel Zeit zum Geniessen, für ein kleines Selbstreflexives Landart-Spiel und das Einrichten eines gemütlichen Lagers fürs Abendessen und die kühle, dafür Sternenklare Nacht.

Wildes Team-Trekking im Tessin, Juli 2019

Für einmal wollten wir nur im wT Team unterwegs sein, voneinander lernen und zusammen geniessen.
Nach einem strengen Anstieg durch offene Lärchenwälder und Aufstocken des Proviants mit Käse vom lokalen Älpler fanden wir einen ersten wunderschönen Schlafplatz nah am wilden Bergbach, perfekt fürs erfrischende Morgenbad. Am zweiten Tag weiter, vorbei an Murmeltierkolonien über einen hohen Pass, wo immer noch Schnee lag. Noch über einen weiteren Pass fanden wir einen Lagerplatz am in einer schönen Hochebene mit mäanderndem Bach, just bevor der Regen unsere Tarp-Spann Künste auf die Probe stellte.
Am nächsten Tag nahmen wir’s gemütlicher und haben uns dann für zwei Nächte neben einem durch eine weite Ebene fliessenden Bach eingerichtet. Es gab viel zu entdecken und wir haben uns die Zeit mit Solo-Naturzeit, Geländespielen und leckerem Essen, ergänzt vom lokalen Alpkäse von der nahen Alp, vertrieben. Erstaunlich, wie schnell diese fünf Tage vergangen sind, schon war wieder Zeit zum Abschied Nehmen, von der schönen wilden Landschaft und den Wander-Freunden.