Höhentour im Urnerland

Wir waren schliesslich zu dritt unterwegs in der imposanten Bergwelt des Urnerlands, östlich vom Spannort. Am ersten Tag haben wir uns noch für den Talweg entschieden, hatten noch etwas Respekt vor T5 Wanderweg und blau-weisser Route. Um unser erstes Ziel, den Leidsee, zu erreichen, war dann doch noch etwas blau-weisse Route nötig, und das war auch ok. Ab da waren wir, über Pässe und weiter von See zu See fast nur noch auf blau-weissen Routen unterwegs. Das hat uns immer neue Landschaften und Blickwinkel beschehrt. Wasserfälle, mäandernde Bäche, spiegelnde Seen & üppige Sumpflandschaften, Gletscher, karge Fels- und Geröll-Landschaften, grüne Bergwiesen, von allem war was dabei.

12h Marschzeit in vier Tagen war komfortabel aber doch auch genug, mit Gepäck und vielen Höhenmetern. So hat’s noch für den einen oder anderen Abstecher gereicht, z.B. den Sonnenaufgang auf dem Jakobiger und auf dem Wichelhorn und Gletscherbesichtigung auf dem Graw Stock 😉

Mir haben die Tage in den Bergen sehr gut getan und es war schön, mich von dieser wilden Landschaft berühren zu lassen, darin rumzukraxeln und in den vielen schönen Seen und Bächen zu baden. Herzlichen Dank für diese Tage mit euch in den Bergen.

Wilde-Pflanzen-Zeit

Trekking mit Wildpflanzen sammeln kombinieren… gar nicht so einfach! Verlangsamt das Pflanzen Sammeln und Beobachten (endlich mal) unseren hektischen Rhythmus und wollen wir zugleich auch vorwärts kommen. Es ist uns als Gruppe aber super gelungen beides zu kombinieren. Das Wandern durch die Nebel umhüllte Landschaft hatte seinen ganz besonderen Reiz. Die grosse Belohnung am Abend mit einem sehr feinen Wildpflanzen-Znacht. Ein 4-Gänge Menu: Wildkräuterpesto-Brötchen zum Apero, ein reichhaltiger Wildpflanzen-Salat, Buchweizen mit Rahmwildgemüse und Gundermann-Schoggiblättchen zum Dessert. Einfach fantastisch! Eine wunderbare Pflanzen-Meditation am zweiten Tag mit dem Wiesenschaumkraut das zu dieser Zeit in seiner vollen Kraft stand. Wir konnten während diesen zwei Tagen der Einfachheit und Ursprünglichkeit ein wieder ein Stück näher kommen.

kalter Fluss und Geisterwald

Aufgrund der aktuellen Vorschriften ziehen nur zu zweit im Leitungsteam los. Wir freuen uns schon, die Orientierungsspiele ein andermal mit euch anzugehen.
Nach einigen Kilometern dem Fluss entlang, zuletzt im wilden Flussbett, stehen wir vor der Entscheidung: Bauen wir eine Brücke? Oder waten wir durch den fast hüfttiefen, kalten Fluss? Mangels Säge und Seil fürs Brückenbauen respektive Wasserschuhen (oder -Füssen 🙂 ) fürs Waten entscheiden wir uns für eine andere Option: den steilen Waldhang hoch auf die Wiesen. Dort erwarten uns moosige Wälder und mystische Sumpfgebiete, die mit aufkommendem Nebel und Dunkelheit gespenstisch wirken. Dennoch fühlt sich unser Lagerplatz bald geborgen an. Wir geniessen ein leckeres Znacht vom Feuer und schlafen dann tief und fest, begleitet von Nebeltropfen auf unserem Tarp.
Am zweiten Tag folgen wir verschlungenen Wildwechseln bis zur Brücke und kehren einem kleineren Bächlein entlang zurück. Eine weitere schöne Naturwelt, voller moosüberwachsener Felsen und umgestürzten Baumstämmen.

Winter-Wanderung & Vollmond-Nacht

Einfache Winter Tour, für einmal ohne Teilnehmer, dafür mit fünf vom Team. Viel Zeit zum Geniessen, für ein kleines Selbstreflexives Landart-Spiel und das Einrichten eines gemütlichen Lagers fürs Abendessen und die kühle, dafür Sternenklare Nacht.

Zwei Tage in ur-wilder Landschaft

Dieser uralte Wald hier hat eine ganz besondere Magie, er wirkt unglaublich lebendig.
Für die Nacht fanden wir nach einigem Suchen (die zerklüftete Karstlandschaft machts uns nicht grad einfach) einen schönen Schlafplatz zuoberst auf einem kleinen Hügel. Allerdings wollte der verdient sein, weil der Aufstieg steil und anstrengend war. Die Belohnung war atemberaubende Aussicht und ein wundervoller Sonnenuntergang.

Wildes Team-Trekking im Tessin, Juli 2019

Für einmal wollten wir nur im wT Team unterwegs sein, voneinander lernen und zusammen geniessen.
Nach einem strengen Anstieg durch offene Lärchenwälder und Aufstocken des Proviants mit Käse vom lokalen Älpler fanden wir einen ersten wunderschönen Schlafplatz nah am wilden Bergbach, perfekt fürs erfrischende Morgenbad. Am zweiten Tag weiter, vorbei an Murmeltierkolonien über einen hohen Pass, wo immer noch Schnee lag. Noch über einen weiteren Pass fanden wir einen Lagerplatz am in einer schönen Hochebene mit mäanderndem Bach, just bevor der Regen unsere Tarp-Spann Künste auf die Probe stellte.
Am nächsten Tag nahmen wir’s gemütlicher und haben uns dann für zwei Nächte neben einem durch eine weite Ebene fliessenden Bach eingerichtet. Es gab viel zu entdecken und wir haben uns die Zeit mit Solo-Naturzeit, Geländespielen und leckerem Essen, ergänzt vom lokalen Alpkäse von der nahen Alp, vertrieben. Erstaunlich, wie schnell diese fünf Tage vergangen sind, schon war wieder Zeit zum Abschied Nehmen, von der schönen wilden Landschaft und den Wander-Freunden.

Unterwegs mit den Agogis Studenten, Juni 2019

Während drei Tagen waren wir mit einer halben Agogis-Schulklasse in wilder Berglandschaft unterwegs. Nach einem gemütlichen Start waren wir schon bald ziemlich gefordert mit dem steilen Aufstieg, der zuoberst immer herausfordernder wurde. Danach gings wieder gemütlicher über grüne Hänge, wo wir nach einigem Suchen einen passenden trockenen Lagerplatz zwischen all den Moorflächen gefunden haben.

Nach einem gemütlichen Frühstück haben wir uns am zweiten Tag Zeit genommen für ein 2-stündiges Natur-Solo. Danach gings, teilweise über Stock und Stein und Quer durch den Wald weiter, bis wir nach einem weiteren kleinen Aufstieg einen wohlverdienten Traum-Lagerplatz gefunden haben. Nach einem weiteren gemütlichen Abend am Lagerfeuer, einer stürmischen Nacht und einem ausgiebigen Frühstück vom Feuer sind wir dann am Sonntag wieder abgestiegen. Und bereits war’s wieder Zeit für den Abschied.

Danke an alle, es war eine unvergessliche erlebnisreiche Zeit mit euch!